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Prüfungsangst überwinden – unsere Tipps für Dich

Eine Person liegt auf dem Boden, die Hände hinter dem Kopf, den Blick nach oben gerichtet, umgeben von aufgeschlagenen Büchern, einem Notizbuch mit Notizen, einem Laptop, einem Telefon und einem geschlossenen Notizbuch, was auf ein Studium oder ein Gefühl der Überforderung hindeutet.
Datum: 27.04.2026

Abschlussprüfungen sind für viele Menschen mit Nervosität und Prüfungsstress verbunden. Wenn das Lampenfieber jedoch zu groß wird, leidest Du möglicherweise an Prüfungsangst.

Wir geben Dir 5 Tipps, wie Du Deine Prüfungsangst überwinden kannst.

Hilfe bei Prüfungsangst – unsere Tipps für mündliche und praktische Abschlussprüfungen

Du suchst gezielt Tipps für die praktische oder die mündliche Prüfung? Dann sind unsere beiden Seiten hierzu genaue das Richtige für Dich. 

5 Tipps um Prüfungsangst zu überwinden

  • Lernplan erstellen: Strukturiere Deine Lernunterlagen und teile Dir den Stoff in kleine Einheiten ein.
  • Rechtzeitig mit dem Lernen anfangen: Nimm Dir genug Zeit, damit Deine Lern- und Vorbereitungsphase nicht stressig wird.
  • Pausen einlegen: Lernpausen machen den Kopf frei. Nutze die Zeit für Bewegung oder Entspannung – je nachdem, was Dir guttut. Auch Atemübungen können helfen, Dich neu zu konzentrieren.
  • Positiv denken: Klammere Dich nicht an Horrorszenarien fest, sondern konzentriere Dich auf Lernerfolge und stärke Dein Selbstvertrauen durch positive Gedanken.
  • Prüfungssituation simulieren: Bitte Freunde oder Verwandte, eine mündliche Prüfung mit Dir durchzuspielen oder Dir schriftliche Aufgaben zu geben. So erkennst Du, woran es möglicherweise noch hakt.

Was ist Prüfungsangst?

Prüfungsangst ist eine lähmende Furcht, die vor Prüfungssituationen entsteht. Der Leistungsdruck in Prüfungen belastet die Betroffenen so sehr, dass starke körperliche Symptome wie Herzrasen, Übelkeit, Verdauungsprobleme und Schlafstörungen auftreten können. Wer unter Prüfungsangst leidet, hat meistens nicht unbedingt Angst vor der Prüfung selbst, sondern vielmehr vor einer schlechten Leistungsbeurteilung und den befürchteten Folgen: es den Eltern zu sagen, die gesamte Ausbildung in den Sand zu setzen, arbeitslos zu werden. Das Gedankenkarussell ist dann nicht mehr zu stoppen. Man hat Angst zu versagen und sich vor anderen zu blamieren – seien es die Prüfer, die Eltern oder die Freunde.

Prüfungsangst kann entstehen, wenn …

  • Deine eigene Erwartungen sehr hoch sind.
  • andere Menschen hohe Erwartungen an Dich stellen.
  • Du generell starke Selbstzweifel hast.
  • Du in vergangenen Prüfungen schlechte Erfahrungen gemacht hast.

Wie unterscheidet sich normale Nervosität von echter Prüfungsangst?

Die Grenze zwischen normaler Nervosität und Prüfungsangst ist fließend. Während Aufregung üblicherweise den positiven Effekt hat, dass das Gehirn besser durchblutet wird und man sich besser konzentrieren kann, geschieht bei Prüfungsangst genau das Gegenteil: Das Denken wird blockiert. Bei Angst geht der Körper in einen „Fight or flight“-Modus – kämpfen oder fliehen. Die Muskeln werden stärker durchblutet, das Gehirn weniger. So entsteht beispielsweise ein Blackout.

Menschen mit Prüfungsangst neigen außerdem dazu, eine einzelne schlechte Note auf ihr gesamtes Können zu projizieren. Man steigert sich in die Angst hinein, dass man alle Prüfungen versieben wird, weil man einmal schlecht abgeschnitten hat. Wer keine Prüfungsangst hat, sagt sich hingegen eher, dass einem das eine Fach eben nicht so gut liegt, es in anderen Fächern aber besser laufen wird.

Welche Symptome hat Prüfungsangst?

Die Symptome von Prüfungsangst sind sehr individuell und können stark variieren. Es müssen außerdem nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten. Oftmals äußert sich Prüfungsangst durch:

  • Denkblockade in der Prüfungssituation
  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsprobleme
  • Übelkeit
  • depressive Stimmung
  • ständiges Gedankenkreisen
Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch, den Kopf auf ihre Hand gestützt, und wirkt gestresst oder müde. Auf dem Schreibtisch befinden sich Papiere, ein Laptop, eine Brille und Kopfhörer. Im Hintergrund sind ein Whiteboard und ein schwarzes Brett zu sehen.

Hilfe bei Prüfungsangst – Psychologe, Coach oder Therapeut?

Der Umgang mit Prüfungsangst ist für Betroffene oft sehr schwierig, weil viele aus ihrem negativen Gedankenkarussell nicht herauskommen und die Angst ihr Leben enorm beeinträchtigt.

Hilfe bei Prüfungsangst findest Du:

  • bei spezialisierten Coaches – vor allem bei leichten Formen der Prüfungsangst
  • im Studierendenwerk oder in psychosozialen Beratungsstellen Deiner Universität
  • durch eine assistierte Ausbildung (AsA) Deiner örtlichen Arbeitsagentur
  • bei Psychotherapeuten – empfehlenswert bei sehr starker emotionaler Belastung und sozialem Rückzug

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