Zum Inhalt Zum Hauptmenü

#ausgewogene Ernährung – gesund und lecker

Datum: 21.01.2022
Kategorien: Feel Good Coach

WAS BEDEUTET EIGENTLICH AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG?

Gesunde und ausgewogene Ernährung ist leicht zu erlernen und bedeutet, sich abwechslungsreich und vielseitig zu ernähren. Somit ist diese Ernährungsweise die Basis für ein gesundes Leben und Dein individuelles Wohlbefinden. Auch heißt es, die Ernährungsvielfalt auszunutzen und diese in den richtigen Mengen zu verzehren.

Wir möchten hier ganz klar den Gesundheits- und Genussfaktor in den Vordergrund stellen. Denn glücklich sein und gutes/gesundes Essen gehört einfach zusammen. Durch ausgewogene Ernährung und Sport wirst Du nicht nur fit & gesund, sondern findest auch Dein persönliches Wohlfühlgewicht. Die Vitamine im Essen tragen maßgeblich zu Deinem Wohlbefinden bei. Eins ist klar, Wundermittel gibt es nicht! Dafür leider den Jojo-Effekt.

Wir haben einige Mythen und Fakten rund ums Thema Essen und Ernährung für Dich gecheckt und interessantes heraus gefunden.

TYPISCHE MYTHEN

#Eier sind ungesund und enthalten viel Cholesterin
Hier kann Entwarnung gegeben werden – Hühnereier gehören zu den gesündesten Lebensmitteln. Ein Ei enthält fast alle wichtigen Nahrungsinhaltstoffe.

#Margarine ist gesünder als Butter
Der Mythos, dass Margarine gesünder wäre, weil sie pflanzlich ist, ist falsch! Bei der Herstellung von Margarine entstehen im Härtungsprozess industrielle Fettsäuren – die sogenannten Transfette.

#Durch Möhren kann man schärfer sehen
Tatsächlich enthalten Möhren Betacarotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Wer an Vitamin-A-Mangel leidet, kann eventuell langfristig Nachtblind werden oder ganz erblinden. Mega-Dosen Vitamin A verhelfen Dir jedoch leider nicht zu einer besseren Sehkraft. Kohl, Spinat, Kürbis und ganz besonders Grünkohl liefern davon übrigens mehr als Möhren.

#Schnaps ist gut für die Verdauung
Zwar behauptet der Volksmund, dass ein Schnaps nach einem üppigen Essen die Verdauung ankurbelt, tatsächlich ist hier das Gegenteil der Fall. Durch den Alkohol wird die Fettverbrennung im Körper gehemmt. Das Essen liegt also noch länger und schwerer im Magen, denn Alkohol entspannt intensiv die Muskeln der Magenwände. Dadurch wiederum wird die Pumpbewegung, die den Mageninhalt vorwärtsbewegt gehemmt. Hier greifst Du nach dem Essen besser zu einer Tasse Tee, einem Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee.

#Honig ist viel gesünder als Zucker
Das stimmt leider nicht so ganz, denn im Prinzip gibt es kaum Unterschiede zwischen beiden Süßungsmitteln.
Richtig ist: Zucker macht mit 400 kcal/100g dick und verursacht Karies.
Aber: Für Honig gilt genau dasselbe. Mit ca. 302 kcal/100g ist er ebenfalls kein Schlankmacher. Zusätzlich regt der enthaltene Fruchtzucker den Appetit an. Auch den Zähnen tut Honig nicht gut, denn durch seine klebrige Konsistenz haftet er länger als Kristallzucker an ihnen und verursacht Karies. Deshalb sollte Honig genau wie Zucker sehr sparsam verwendet werden. 

ERNÄHRUNGSREGELN

Frau betrachtet Gemüse und Süßigkeiten
  • iss möglichst unverarbeitete Bio-Produkte
  • ernähre Dich abwechslungsreich: Nutzte die Vielfalt der Lebensmittel 
  • „5 am Tag“: Versuche drei Hände voll Gemüse und zwei Hände voll Obst zu essen 
  • nimm bei Lebensmitteln wie Brot, Nudeln und Reis lieber Vollkornprodukte
  • lass die Finger von Light-Produkten
  • trink ausreichend – am besten Wasser
  • achte darauf nicht viel Zucker und Salz zu Dir zu nehmen
  • nimm Dir Zeit zum Kochen und Essen
  • beweg Dich ausreichend – am besten an der frischen Luft

Checke auch unseren Content zu geNOW Dein Geschmack! Dort findest Du leckere und gesunde Rezepte: geNOW Dein Geschmack

GOOD TO KNOW

-langsames, bewusstes Essen fördert den Genuss und das Sättigungsempfinden
-das Sättigungsgefühl tritt erst ca. 15 bis 20 Minuten nach Beginn der Mahlzeit ein. Wer zu schnell isst, kann gar nicht bemerken, dass er vielleicht schon genug gegessen hat

ERNÄHRUNGSBERATUNG

Durch ernährungsbedingter und ernährungsabhängiger Krankheit, kann Dein Arzt Dir eine Verordnung zur Ernährungsberatung ausstellen, solltest Du Schwierigkeiten haben Dich gesund zu ernähren.
Zu diesen Krankheiten zählen:

  • Adipositas (BMI >= 30), BMI = Körpergewicht in kg/(Körpergröße in m)²
  • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Diabetes mellitus Typ I oder II
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Essstörungen (z. B. Anorexie, Bulimie, Binge-Eating)
  • Fettleber
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Mangel- oder Fehlernährung durch Krebserkrankungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten/-allergien (z. B. Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit/Zöliakie, Fructosemalabsorbtion, Kuhmilcheiweißallergie, Neurodermitis)
  • Nierenerkrankungen mit und ohne Dialysepflicht
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Sonstige Erkrankungen, die eine Ernährungstherapie notwendig machen

Außerdem gilt: Bei allen Ernährungstipps ist es wichtig Dich mit Deinem Arzt abzusprechen! Insbesondere, wenn Du möglicherweise eine Erkrankung hast, die durch Deine Ernährung beeinflusst wird!
Mehr zum Thema Ernährungsberatung findest Du hier.

Das Thema Ernährung in Zusammenhang mit Diäten ist sehr umfangreich und vielseitig. Wir empfehlen Dir Dich hierzu auf jeden Fall mit Deinem Arzt zu beraten. Vorab findest Du weitere Infos auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. 

DU WILLST NICHTS MEHR VERPASSEN? DANN ABBONIER NOW UNSEREN NEWSLETTER!

Quelle:
www.DGE.de