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Good Night – Dein Weg zum erholsamen Schlaf

Datum: 28.03.2022
Kategorien: Feel Good Coach

Wer kennt es nicht: nach einem anstrengenden Tag, fällst Du todmüde ins Bett. Du kuschelst Dich ein, schließt die Augen und freust Dich auf eine erholsame Nacht. Und dann? Passiert einfach – nichts… Du schläfst nicht ein, drehst Dich vom Rücken zur Seite, dann auf den Bauch. Letzte Rettung: Schafe zählen! Du zählst und zählst. So viele, wie eigentlich gar nicht auf ne´ Wiese passen… Der innerliche Druck wächst, denn Du weißt schon was Dir am nächsten Morgen blüht:

Der Weck-Alarm reißt Dich regelrecht aus dem Tiefschlaf. Du schlurfst ins Bad, die Augen auf Halbmast, die sich erst mit blankem Schreck öffnen, als Du im Spiegel Deine Augenringe checkst.
Wie sollst Du bloß diesen Tag überstehen?!

Wir haben für Dich mal ein paar Tipps und Tricks zusammen gefasst und auch einiges an Einschlaf-Fakten gecheckt:

Frau streckt sich auf Bett

Normalerweise braucht man nur 20 bis 30 Minuten zum Einschlafen. Wenn Du nach einer halben Stunde immer noch wach bist, stehst Du am Besten einfach wieder auf, oder greifst im Bett zu einem Buch. Es macht mehr Sinn, fünf Stunden gut zu schlafen, als acht Stunden unruhig.

GOOD TO KNOW

Viele Leute halten Schlafen für nicht so wichtig. Dabei ist erholsamer Schlaf neben Sport und ausgewogener Ernährung die Grundvoraussetzung für einen gesunden Körper & Geist!

EINSCHLAF-FAKTEN

Nachts regeneriert sich unser Körper, unser Wissen und neu Gelerntes wird gefestigt, Hormone (besonders Melatonin) werden gebildet und gerade Nebennieren- und Hirnanhangdrüsen sind nachts besonders aktiv, um unser Immunsystem aufrecht zu erhalten. Sieben bis neun Stunden sollten wir idealerweise schlafen, doch es gibt auch Menschen, die mit deutlich weniger Schlaf auskommen.

Interessanterweise wachen wir nachts bis zu 20 mal auf, doch meist ohne uns am nächsten Morgen daran erinnern zu können. Denn so häufig durchlaufen wir die einzelnen Schlafphasen: vom Einschlafen über leichten Schlaf zum Tiefschlaf bis hin zum REM-Schlaf, der für unsere Träume zuständig ist. REM steht übrigens für „Rapid Eye Movement“, denn in dieser Phase bewegen sich unsere Augen sehr schnell.

Eine unruhige Nacht ist zwar nicht schön, aber auch kein Grund zur Sorge. Gerade nach ereignisreichen Tagen oder vor wichtigen Tagen gehört es teilweise einfach dazu. 

Wann solltest Du handeln? Erst wenn Du regelmäßig unter Schlaflosigkeit leidest und Deine Leistungsfähigkeit nachlässt, solltest Du gegensteuern und zum Arzt gehen. So kannst Du negativen Folgen wie Unkonzentriertheit, Müdigkeit, Gereiztheit bis hin zu Depressionen verhindern.

TIPPS UND TRICKS FÜR EINEN ERHOLSAMEN SCHLAF

-Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das bedeutet: geh täglich zur gleichen Zeit ins Bett, so stellst Du Deine innere Uhr und Du wirst irgendwann automatisch zur Schlafenszeit müde. 

-Lüfte vor dem Schlafen gehen das Schlafzimmer gut durch, die frische Luft sorgt dafür, dass Du nachts besser atmest. Die ideale Raumtemperatur liegt bei etwa 18 Grad, da der Körper zum Einschlafen herunterkühlen muss.

-Zum Einschlafen braucht man völlige Dunkelheit und Stille – selbst das Summen oder Strahlen von Smartphones oder anderen elektrischen Geräten kann uns dabei stören, ruhig und erholsam zu schlafen.

-Keine Aktivitäten im Bett wie Fernsehen, Lesen, Essen, WhatsApp, Instagram! Auch wenn das alles sehr verlockend und gemütlich klingt. Das Bett sollte ausschließlich zum Schlafen genutzt werden – von sonstigen Vergnügungen zu zweit abgesehen … ???? 

-Alkohol und andere Substanzen sind keine Einschlafhilfe! Schlafmittel sorgen zwar für mehr Schlafstunden, jedoch ist dieser Schlaf nur leicht und wenig erholsam. Verzichte darauf!

-Regelmäßiger Sport ist super und sorgt für ausreichende Müdigkeit. Wer tagsüber Sport treibt und viel an der frischen Luft ist, kann nachts besser schlafen.

-Schaue nachts nicht auf die Uhr bzw. aufs Smartphone. Zum einen setzt es Dich unter Druck, wenn Du siehst, dass Du nur 3 Stunden Schlafen kannst, zum anderen sorgt das blaue Licht des Smartphones dafür, das Du wacher wirst. Am besten Smartphone gar nicht mit ins Schlafzimmer nehmen!

-Last but not least: kein schweres Essen vor dem Schlafen gehen. Dein Körper ist sonst mit der Verarbeitung auf Hochtouren beschäftigt. Die Folge können Schlafstörung und Sodbrennen sein. Außerdem verbrennt Dein Stoffwechsel die aufgenommenen Kalorien kaum und setzt sie in Körperfett um.

URSACHEN FÜR SCHLAFLOSIGKEIT

Ob Kummer, Sorgen, Stress auf der Arbeit, der Uni oder privat, der Grund für Schlaflosigkeit kann vielseitig sein. Wenn Du das Gefühl hast, das Deine Schlaflosigkeit durch körperlichen oder Psychischen Stress ausgelöst wird, hol Dir Hilfe bei Freunden, Familien oder professionell durch einen Facharzt. 
Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) leiden 25 Prozent der erwachsenen Deutschen an Schlafstörungen und mehr als zehn Prozent fühlen sich beim Aufwachen selten oder nie erholt. Das Spektrum der Ursachen ist breit, meistens ist der gesunde Schlaf durch das eigene Verhalten gestört – man hat es also oft selbst in der Hand.

FOLGEN VON SCHLAFLOSIGKEIT

Dein gesamter Körper kann beeinflusst werden. So können zum Bespiel Blutdruckprobleme, Störungen des Stoffwechsel und der Hormone sowie Probleme Deiner Muskulatur entstehen.  Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeit und Leistungsmangel sind ebenfalls möglich. Langfristig kann sogar Dein Herz-Kreislauf-System erkranken. Schlafprobleme begünstigen aber auch die Entstehung von Diabetes oder psychischen Problemen. Wie Du siehst ist damit nicht zu Spaßen. Sprich Deinen Arzt jederzeit darauf an!